Spieltag 17: OTSV Wolves – Stukenbrock Wombats 64:58 (29:30)

(CH) Donnerstag, 21:20 Uhr: Emirhan Topal knickt im Abschlussspiel beim Training um – Bänder am Fußgelenk kaputt. Damit reiht er sich ein in eine Reihe an Verletzungen beim OTSV, die einfach nur noch als unfassbares Pech betitelt werden kann und auch massiven Einfluss auf den Spielbetrieb der Wolves hat.

Mit nur acht Spielern trat man im wichtigsten Spiel der Saison gegen die Stukenbrock Wombats an, die man im Hinspiel bereits schlagen konnte. Aufgrund von Spielermangel zogen sich die neuen Wolves, Maximilian Brökelschen und Lennart Husemöller, bereits in dieser Saison das erste Mal das Basketballtrikot über, um im Bedarfsfall eingesetzt zu werden. 

„Wir haben unglaubliches Verletzungspech, aber genau jetzt müssen wir Moral zeigen und beweisen, dass wir trotzdem genug Willen und Qualität haben, um dieses Spiel zu gewinnen“ motivierte Trainer Christoph Horstmann die Mannschaft vor dem Spiel. Und die Mannschaft setzte es um.

Zum Spielsystem Four-Man-Out gezwungen (d.h. mit nur einem Center und vier Guards spielend) zeigten die Wolves von Beginn an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die Wombats, mit ihren erfahrenen Spielern Snelting und Formanski angereist, spielten allerdings sehr gut mit. Besonders die 3er von Sebastian Rominski und Fast-Break-Punkte durch Tim Klipenstein hielten den OTSV aber immer im Spiel. Kurzzeitig gingen die Wombats nach 13 Minuten mit 11:18 in Führung, aber die Wolves spielten ruhig und strukturiert weiter und kamen zur Halbzeit bis auf einen Punkt wieder heran. Dabei machte Jannik Kaiser sein bisher bestes Spiel im OTSV-Trikot, der in der Offensive als Center die Bälle für die Schützen verteilte und in der Defensive sehr sicher stand. 

Kurz nach der Halbzeit ging der OTSV erstmals in Führung, aber die Wombats ließen sich Dank einer unfassbaren Wurftechnik und Treffsicherheit von Snelting nicht abschütteln. Doch nun kam die Zeit von Sven Meyer und Jannis Hoffmann: Sven brachte durch seinen grandiosen Einsatz die Wombats zu Verzweiflung. Vorbildlich sprang er jedem Ball hinterher und machte viele Punkte durch einen starken Zug zum Korb. Und Jannis Hoffmann fischte auf beiden Feldseiten fast jeden Ball weg, der nicht im Korb landete. Im Vergleich zu den letzten Spielen stellten sich die Wolves aber im Defensiv-Verhalten wesentlich cleverer an, indem sie viele dumme und unnötige Fouls unterließen. 

Doch ähnlich wie im Hinspiel sollte die letzte effektive Spielminute zu einer Geduldsprobe werden. Die Wolves führten mit 59:55. Stukenbrock war gezwungen, zu foulen und den OTSV an die Freiwurflinie zu schicken. Dumm nur, dass sie in diesem Viertel noch kein Foul begangen hatten. So mussten sie Spieler des OTSV in einem Angriff fünf Mal foulen, damit Sebastian Rominski endlich an die Freiwurflinie gehen konnte. Doch dieser verwandelte in der Folge vier von sechs Freiwürfen und brachte den Sieg für die Wolves nach Hause.

Insgesamt haben alle Akteure als Team wunderbar gespielt und somit verdient den Tabellenplatz vor den Wombats gesichert. 

Es spielten: Tim Klipenstein, Danny Klipenstein, James Nachtigall, Jannis Hoffmann, Lennart Husemöller, Paulius Kazlauskas, Sebastian Rominski, Jannik Kaiser, Maximilian Brökelschen und Sven Meyer. 

Weiter geht es am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidaten DJK Rheda.